Freiraumgalerie – A.Y.C.P.

Freiraumgalerie – Stadt als Leinwand

Die Idee ist, den Leerstand zur öffentlichen Leinwand zu transformieren. Leere Häuser, sowie Häuser im Sanierungszustand werden in ihrer Gesamtheit gestaltet. Das Ideal ist die urbane Leinwand, in dem das Individuum frei den städtischen Raum gestalten kann, also auch Straßen, Stadtmöbel und Infrastruktur. Diese Utopie symbolisiert den städtischen Entfaltungsspielraum schrumpfender oder leerer Städte. Die Freiraumgalerie verbindet künstlerische Inszenierung von Leerstand mit partizipativer Stadtgestaltung, eine neue Form der Beteiligung. Internationale, nationale und lokale KünstlerInnen gestalten den öffentlichen Raum und stellen Identitäten gegenüber, wo vorher anonyme funktionslose Stadtsubstanz die Erscheinung dominierte.



Die Freiraumgalerie will temporär den städtebaulichen Zustand mit endogenen Potentialen inszenieren und somit weitere Entwicklungsimpulse für das Quartier anregen. Sie ist dabei nicht nur ein innovatives Aushängeschild für städtische Kreativität, sondern setzt durch seine Interaktivität neue Maßstäbe für zeitgenössische direkte Beteiligung in der Stadtentwicklung.

A.Y.C.P. – Urban Art Festival: All You Can Paint

Angestoßen wird die Freiraumgalerie durch ein urbanes Kunstfestival, in dessen Rahmen fokussiert Fassaden und Wände gestaltet werden. Ergänzt wird diese Gestaltung durch sonstige Freirauminszenierung, beispielsweise Videoanimationen, Musik- und Kulturveranstaltungen. Vom 1. bis zum 16. September wird das urbane Kunstfestival KünstlerInnen, Vereinen und BewohnerInnen konzentriert eine Aktionsplattform im echten Stadtbild bieten.

Text: © Postkult e.V. 2012
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Über Marcus-Andreas Mohr

Fotograf & Mediengestalter aus Halle
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